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13. - 15. Oktober 2020 // Nürnberg, Germany

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Aussteller & Produkte Chillventa 2018
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Cool Contributions fighting Climate Change (C4)

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Bezeichnung: Cool Contributions fighting Climate Change (C4): Advancing nationally determined contributions (NDCs) through climate-friendly cooling
Auftraggeber: German Federal Ministry for the Environment, Nature Conserva-tion and Nuclear Safety (BMU)
Länder: Kuba, Grenada, Costa Rica, Philippinen, Vietnam, Iran
Politischer Träger: Ministry of Natural Resources and Environment, Viet Nam; Climate Change Commission, Philippines; Department of Environment, Islamic Republic of Iran; Ministerio de Ambiente y Energía, Costa Rica (Ministry of Environment and Energy); Ministry of Finance and Energy, Grenada; Ministerio de Ciencia, Tecnología y Medio Ambiente, Cuba (Ministry of Science, Technology and Environ-ment, Cuba)
Gesamtlaufzeit: 2016 to 2021

Ausgangssituation

Die stetig wachsende Nachfrage nach Kühlung auch in Schwellen- und Entwicklungsländern führt dazu, dass Emissionen des Sektors in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen werden. Dies betrifft sowohl Emissionen durch den Energieverbrauch als auch Emissionen aus freigesetzten Kältemitteln.
Häufig werden im Kälte- und Klimatisierungssektor fluorierte Gase (kurz: F-Gase) als Kältemittel verwendet, die ein hohes Treibhauspotential haben. Mit der Kigali-Novelle zum Montrealer Protokoll wurde beschlossen, dass diese F-Gase stufenweise abgebaut werden sollen. Energieeffiziente Kühlsysteme mit natürlichen Kältemitteln könnten kostengünstig Emissionen einsparen. Der Kälte- und Klimatisierungssektor spielt auch bei der Erreichung der im Pariser Abkommen 2015 vereinbarten national festgelegten Klimaschutzbeiträgen (Nationally Determined Contributions, NDCs) eine wichtige Rolle. Bei der Planung von NDCs werden der Kälte- und Klimatisierungssektor und die damit verbundenen Emissionen bisher wenig beachtet.

Ziel

F-Gase werden international kontrolliert. Verschiedene Initiativen setzen sich gemeinschaftlich für den Ozon- und Klimaschutz ein und arbeiten besser zusammen, wodurch der Abbau von klimaschädlichen Kältemitteln und die Energieeffizienz gefördert werden.

Die Partnerländer haben Maßnahmen zur Minderung von Emissionen im Kälte- und Klimatisierungssektor in ihre NDCs integriert. Energieeffiziente Kühlgeräte mit umweltfreundlichen, natürlichen Kältemittel haben sich durch verbesserte Rahmenbedingungen auf dem Markt etabliert.

Vorgehensweise

Das Projekt treibt auf nationaler und internationaler Ebene klimafreundliche Lösungen im Kälte- und Klimatisierungssektor voran.
Für eine umfassende internationale Kontrolle von F-Gasen arbeiten vielfältige Initiativen besser zusammen: Überschneidungen werden abgebaut und finanzielle Förderungen harmonisiert. Das Projekt unterstützt den Prozess außerdem durch Politikberatung, den Aufbau von Expertengruppen sowie regelmäßige Dialoge.
Das Vorhaben berät die Energie- und Umweltministerien der Partnerländer dabei, nachhaltige Strategien für Kühlung und Klimatisierung als Beitrag zu den NDCs zu entwickeln. Unter anderem durch die verbesserten Rahmenbedingungen werden die Partnerländer vom Einsatz natürlicher Kälte- und Treibmittel überzeugt.
Die GIZ und ihre Partner erfassen in den Partnerländern kontrollierte Substanzen in Form von Inventaren, analysieren die bisherige Gesetzgebung zu Kälte- und Klimatisierung, unterstützen bei der Festlegung von Minderungsszenarien und bauen nationale Kapazitäten in Strategieentwicklung und -umsetzung auf.
Außerdem berät das Projekt die Partnerländer hinsichtlich ihrer Positionierung in internationalen Gremien und unterstützt bei der Erfassung nationaler Emissionen. Damit werden Politik- und Transformationsprozesse zum integrierten Ozon- und Klimaschutz verbessert; die Umsetzung einer internationalen Kontrolle der F-Gase wird beschleunigt.
Die Klima- und Ozonschutzpläne sowie Maßnahmen der Partnerländer werden breitenwirksam auf regionaler und globaler Ebene präsentiert. Durch institutionalisierte Strukturen und Netzwerke erreicht das Projekt Multiplikatorwirkung.

Wirkungen

  • Berichte und Studien zu Treibhausgasen (THG) stellen dar, wie wichtig Kälte- und Klimatechnik für Klimaschutz auf nationaler und internationaler Ebene sind. Die Veröffentlichungen liefern umfangreiches Wissen und dienen als Beratungsgrundlagen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Planung von NDCs.
  • 22 regionale Workshops und 3 Webinare für den Austausch zu Methoden und Analysen sowie zu THG-Inventarisierung und NDC-Strategieentwicklung im Kälte/Klimasektor haben stattgefunden.
  • 32 Kältetechniker-Trainer wurden zu ordnungsgemäßer Installation und Reparatur von energieeffizienten Klimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln weitergebildet.
  • Auf den Philippinen und in Grenada wurde zu Demonstrations- und Trainingszwecken energieeffiziente und klimafreundliche Klimatechnik installiert.
  • Etwa 20 Politikberater sowie Kältetechniker haben an dem Cool Training in Deutschland teilgenommen.
  • Die Philippinen und Vietnam berücksichtigen Klimaschutzziele und Pläne für Kälte- und Klimatisierungssektor in ihren nationalen Klimaschutzbeiträgen.

Kontakt: Philipp Munzinger (philipp.munzinger@giz.de)

Green Cooling Initiative: Innovative Lösungen für nachhaltige Kühlung

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Management und Zerstörung von ozonschädlichen Substanzen in ODS-Banken

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